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Freitag, 01.07.2016

12.00 Uhr – 13.00 Uhr 

Schule. Wirtschaft

Koop Schule untestd Bibliothek

  • Angelika Holderried: Von Bergen und Propheten: Kooperation Schule und Bibliothek
  • Andreas Jani: Das bibliothekspädagogische Spiralcurriculum zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Wortstarke Programme

  • Susanne Brandt: Geschichten zum Anfassen – mit Krimskrams und Figuren lebendig vorlesen und erzählen

Jung. Erwachsen.

  • Astrid Meckl, Raphaela Müller: Aktuelle, partizipative Formate und medienpädagogische Projekte für Jugendliche in der Münchner Stadtbibliothek / update. jung & erwachsen

 

Ute Hachmann

In einem starken Netzwerk aus unterschiedlichen Partnern aus dem Bildungsbereich und aus der Wirtschaft hat die Stadtbibliothek Brilon das Projekt „Kinderuni Brilon“ im Frühjahr 2016 zum ersten Mal aufgelegt.

Die Kinderuni Brilon umfasst mehrere Module. Neben dem Besuch von vier Vorlesungen an der Fachhochschule Südwestfalen bietet die Stadtbibliothek eine Wissenswerkstatt zum Thema „Lernen lernen“ an. Zum Abschluss besichtigen die „Kinderuni-Kinder“ heimische Wirtschaftsbetriebe, die das Wissen aus den Vorlesungen für ihre Produkte oder Dienstleistungen benötigen.

Die Referentin stellt das Projekt vor und bewertet die neuen Bündnisse mit Hochschulen und heimischen Wirtschaftsbetrieben. nach oben

Marion Bukowski

Zum bundesweiten „Tag des Handwerks“ findet in der Stadtbibliothek Stuttgart jedes Jahr eine Handwerkerwoche statt. Hier treffen Kindergartenkinder zusammen mit Kasimir, Frippe und Dr. Brumm echte Schreiner, Dachdecker und Buchbinder. nach oben

Angelika Holderried

Die Kooperation von Bibliotheken und Schulen ist ein lohnendes, aber oft mühevolles Geschäft. Sie hat sich immer dann als besonders fruchtbar erwiesen, wenn passgenaue Angebote der Bibliothek auf einen zuvor ermittelten Bedarf der Schulen treffen. Anhand neuerer Studien zum Nutzen von Schulbibliotheken und aus der Analyse erfolgreicher Projekte öffentlicher Bibliotheken werden Wege und Unterstützungsangebote für die erfolgreiche Kooperation von Schule und Bibliothek vorgestellt. nach oben

Andreas Jani

Seit der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 hat die Bibliothekspädagogik in Deutschland einen steilen Aufschwung erlebt. Leseförderung und die Förderung der sogenannten „Informationskompetenz“ haben seither Konjunktur. Die öffentlichen Bibliotheken konnten sich während der letzten 1 ½ Jahrzehnten als verlässliche Partner der Schulen auf diesem Gebiet etablieren. Gleichzeitig hat die explosionsartige Entwicklung des Internets die Medienlandschaft und die Mediennutzung grundlegend umgekrempelt. Viele Bibliotheken versuchen bibliothekspädagogische Angebote von der Kita bis zur Sekundarstufe 2 zu verwirklichen. Das Spiralcurriculum Böblingen umfasst Angebote von der Lesestart-Aktion für 3-jährige Kinder bis zum Recherche-Workshop 2 für Schüler der Klassen 9-11. Wie das im Spannungsfeld knapper Personal- und Etatressourcen, z. T. wenig „buchaffinem“ Mediennutzungsverhalten von Schülern und Lehrern und der veränderten Medienlandschaft funktioniert, soll hier erläutert werden. Zunächst werden die Bausteine des Böblinger Spiralcurriculums kurz vorgestellt und dann aus dieser Perspektive betrachtet. nach oben

Susanne Brandt

Zu allen Zeiten und in allen Kulturen haben Menschen nicht allein mit Worten Geschichten erzählt, sondern auch mit einfachen Dingen aus ihrer Welt. Geschichten zum Anfassen heißt: Menschen BE-GREIFEN vieles besser, wenn zur gesprochenen Sprache sinnlich wahrnehmbare Eindrücke wie das Berühren, Anschauen, Bewegen, Lauschen oder Riechen von Figuren oder Materialien kommen. Daraus ergibt sich zugleich ein großes spielerisches Potential, das nicht nur das Erfassen von und mit Sinn fördert, sondern einfach auch Lust und Freude am gemeinsamen Erleben von Geschichten weckt. Alles das ist auch in der Leseförderung von Bibliotheken für verschiedene Zielgruppen ohne großen Aufwand umsetzbar: Geschichten erzählen mit Spielfiguren, mit Legematerial, Fundstücken und Krimskrams bietet viele reizvolle Möglichkeiten, eine Vorlesestunde komplett oder mit einzelnen Akzenten überraschend und motivierend zu gestalten. Die Einsatzmöglichkeiten reichen von Lesestart bis zur Seniorenarbeit. Im Mittelpunkt des Workshops stehen vielfältige Praxisbeispiele zum Kennenlernen und Mitmachen. nach oben

Astrid Meckl, Raphaela Müller

Der Workshop zeigt anhand praktischer Beispiele gelungene Kooperations-, Partizipations- und Medienprojekte für Jugendliche in der Abteilung „update. jung & erwachsen“ der Münchner Stadtbibliothek und möchte zur Diskussion über die bibliothekspädagogischen Aufgaben Öffentlicher Bibliotheken anregen. Die Referentinnen bringen darüber hinaus auch einiges zum Ausprobieren und Selbermachen mit. nach oben

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Sponsor des 3. Forums Bibliothekspädagogik: