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Freitag, 01.07.2016

16:00 Uhr – 17:00 Uhr

Digitales Storytelling

  • Meike Jung: Digitale Lesekompetenz in der Stadtbibliothek Stuttgart
  • Jannika Grimm: „Leyo“ – Lesen in der Zukunft?

Grenzenlose Bibliothek

  • Karin Rösler: Leseheimat Stuttgart: mit Rhythmus, Klang & Reim Spracherlebnisse für geflüchtete Kinder gestalten

Junge Bibliothek

Inklusion

 

Anschließend 17:15 Uhr – 18:15 Uhr

Podiumsdiskussion und Fishbowl
„Zukunft sichern durch Bildungspartnerschaften – Bibliothekspädagogik als Standbein der Bibliotheken“
mit Frank Raumel, Monika Ziller, Annika Schmidt, u.v.a

 

Meike Jung

Unter dem Begriff „digitale Lesekompetenz“ schaut die Stadtbibliothek
Stuttgart unter die glänzenden Medienoberflächen. Sie thematisiert die
 Nutzungsqualitäten und Auswirkungen der digitalen Medien, sowie die 
gesellschaftlichen und persönlichen Konsequenzen. Medien- und Recherchekompetenz, Datenschutz, Privatsphäre und Sicherheit im
 Netz sind Themen, die von der Stadtbibliothek Stuttgart gemeinsam mit einem
 Netzwerk von spezialisierten Partnern in interaktiven Angeboten vermittelt 
werden. Zudem ermöglicht die Präsentation von Netzkunst, Netzliteratur neue und unkonventionelle Perspektiven, regt zur Diskussion an und
 bietet Denkanstöße und Anregungen zur Auseinandersetzung mit der digitalen
 Kultur. nach oben

Jannicka Grimm

Mit Medien verantwortungsvoll umzugehen und mit ihnen zu agieren, steht im Mittelpunkt unserer Gesellschaft. Die Jüngsten beginnen bereits früh mit Endgeräten wie Smartphones, Laptops oder Tablets zu spielen und zu arbeiten. Aus diesem Grund setzen auch immer mehr Verlage auf Buchkonzepte in Kombination mit digitalen Medien.
Der Vortrag beschäftigt sich mit dem Buchkonzept LeYo! vom Carlsen Verlag. Es werden verschiedene Konzepte und Experimente aufgezeigt. nach oben

Karin Rösler

„Du bist eingeladen, in meiner Sprache zu baden:
Stimmen erklingen und Worte rauschen.
Du kannst Reime singen und Lauten lauschen!
Mit Rhythmus und Applaus, bist Du bald hier zu Haus!“

Wie kann ich gelungene Leseaktionen für Kinder gestalten, die in der deutschen Sprache noch nicht zu Hause sind? Wie kann ich eine entspannte, geborgene Atmosphäre schaffen, die im Umgang mit Sprache und Buch Erfolgserlebnisse vermittelt? Welche Bücher eignen sich zum Vorlesen? Welche Gedichte, Spiele, Lieder können zur Einstimmung eingesetzt werden? Welche Kompetenzen brauchen die Vorlesenden? Im teilnehmerorientierten Workshop werden Tipps und Tricks zur Gestaltung von Vorlesestunden vermittelt, gemeinsam ausprobiert und weiterentwickelt, sowie Erfahrungen ausgetauscht. nach oben

Marina Herrmann, Julia Häßler

Der Vortrag stellt zunächst das Konzept der Jungen Bibliothek der Stadtbibliothek Stuttgart vor. Er beschreibt das Selbstverständnis der Stadtbibliothek Stuttgart und die räumlichen und inhaltlichen Besonderheiten der Jungen Bibliothek. Thema sind auch die Wahrnehmung der Jugendlichen im Haus und die Zielsetzung der Angebote für die Altersgruppe. Der Hauptteil des Vortrags behandelt die Veranstaltungsangebote der Jungen Bibliothek. Neben den verschiedenen Führungen, die für Stuttgarter Schulklassen angeboten werden, sind im letzten Jahr Veranstaltungen für geflüchtete Menschen ein wichtiger Teil des Programms der Stadtbibliothek Stuttgart geworden.
Beispielhaft werden u.a. das „Come together-regelmäßiger Bibliothekstreff für (geflüchtete) Jugendliche“ und die Comicprojektwoche in Kooperation mit dem Haus der Heimat Baden-Württemberg vorgestellt. nach oben

Anne Ludwig

Die Referentin stellt in diesem Track das neue, vierzehntägig stattfindende, medienpädagogische Veranstaltungsformat der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam vor, welches spielerisch Medienkompetenz vermittelt.
Die Zielgruppe der acht- bis zwölfjährigen Kinder wird hier beim Entdecken der vielfältigen Möglichkeiten aktiver Mediennutzung begleitet. Das Konzept beinhaltet das Kennenlernen von kreativitätsfördernden Internetseiten sowie die Arbeit mit der Gamedesign-Software „Kodu“.
Ab dem kommenden Schuljahr ist eine Kooperation mit einer Grundschule geplant. Dann werden mit „appinventor“ Android-Apps programmiert. Außerdem geht es um QR-Codes, „Prezi“, augmented reality, Datenschutz im Internet und vieles mehr.
Das Angebot bleibt dauerhaft offen für alle Interessierten. nach oben

Sarah Schindler, Daniela Otto

Die Verwendung von Leichter Sprache in der Print-, Online-, und
persönlichen Kommunikation ist nicht nur für Bibliotheksbesucher mit
Behinderung eine große Erleichterung zur Teilhabe am kulturellen und
öffentlichen Leben. Für Bibliotheken gehört auch die gezielte
Verwendung von der (anders definierten!) einfachen Sprache in
Informationsmaterialien, Veranstaltungen und Führungen für die
Zielgruppe der geflüchteten Kinder und Erwachsenen immer mehr zum
Alltag.
Im Rahmen eines Praxissemesters und ihrer Bachelorarbeit hat Sarah
Schindler analysiert, welche Angebote für die Stadtbibliothek
Stuttgart im Bereich der Leichten Sprache umsetzbar wären. Ganz
konkret wurden dabei auch Informationen über die Bibliothek in
Leichter Sprache verfasst und in der Praxis erprobt. Darauf aufbauend
veröffentlichte die Stadtbibliothek Stuttgart einen Informationsflyer
für Nicht-Muttersprachler in Deutsch als Fremdsprache. Daniela Otto
berichtet, welche Konzepte in der Stadtteilbibliothek West entwickelt
wurden, um bei Führungen „ohne Worte“ sowie Gruppenbesuchen von
sehbehinderten Menschen mögliche Sprachbarrieren zu überwinden. nach oben

Brigitte Neiße-Gözüküm

Die Espaner Aktionsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss aus im Espan (Stadtteil von Stuttgart-Bad Cannstatt) ansässigen Institutionen und engagierten Bürger/innen. Im Rahmen eines Workshops der Espaner Aktionsgemeinschaft entstand die Projektidee zu „Mein Weg in den Espan“. Die Projektverantwortlichen waren Brigitte Neiße-Göküzüm von der Stadtteilbibliothek Kneippweg und Lisa von Berg vom Anna Haag Mehrgenerationenhaus. Ziel des Projekts war es, die fehlende Stadtteilidentität zu fördern und den bislang wenig bekannten Stadtteilnamen „Espan“ zu implementieren, um so ein Zugehörigkeitsgefühl der Bewohner/innen zu entwickeln.
Viele Akteure haben auf unterschiedliche Weise ihren Weg und das Leben im Espan dokumentiert, etwa durch gemalte Bilder oder Videosequenzen. Begleitet wurde das Projekt von Prof. Susanne Krüger und Student/innen der Hochschule der Medien Stuttgart.
Von Juni bis September 2015 konnten die vielfältigen Ausstellungsstücke in den beiden o.g. Häusern besichtigt werden. nach oben

Ulrike Elißer

Seit mehreren Jahren arbeite ich als Diplombibliothekarin und Sprachförderdozentin freiberuflich im Bereich der Literaturpädagogik an Bibliotheken, Schulen, für Bildungseinrichtungen, regelmäßig an einer Förderschule im Grundschulbereich, in Seniorenheimen …
Meine Veranstaltungsformate sind:
Workshops, handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Bibliothekswerkstatt, Mitmachtheater, Erzählcafé, Clownerie…
Literatur allen Menschen näherzubringen, auch dementen Personen und psychisch Kranken (qualifizierte Betreuungsassistentin), ist für mich eine Herzensangelegenheit.
Ich freue mich auf Ihr Interesse!!! nach oben

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